Faltenunterspritzung

Zur Unterspritzung stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung. Bei Fremdmaterialien werden ausschließlich durch den Körper abbaubare Substanzen verwendet. Im Einzelnen sind dies:

Collagen, eine Eiweißsubstanz. Injizierbares Kollagen wird aus Rinderhäuten gewonnen, aufbereitet und gereinigt. So entstehen verschiedene Präparate. 4 Wochen vor der Behandlung ist eine Testinjektion erforderlich, um allergische Reaktionen zu ermitteln.

Hyaluronsäure, ein Präparat aus Hühnereiweiß. Es gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei Collagen.

Da diese Form der Faltenunterspritzung niemals eine dauerhafte Lösung ist, sollte sie wegen der nicht auszuschließenden Risiken nur unter strenger Indikationstellung erfolgen. Der Körper baut diese eingebrachten Substanzen i.a. allmählich wieder ab. Durchschnittlich hält das Resultat des Eingriffs 2 bis 4 Monate vor. Um das Ergebnis aufrechtzuerhalten, kann die Unterspritzung wiederholt werden.

Bei gutem optischem Ergebnis der Unterspritzung sollten Sie an ein dauerhaftes Füllmaterial denken. Dr. Dr. med. Bert Grundmann verwendet ausschließlich das Körper eigene Fett.

Eigenfett, wird an den Stellen des Körpers entnommen, wo reichlich davon vorhanden ist und eine gewisse Stabilität gegenüber Gewichtsschwankungen aufweist. Da immer ein Teil der injizierten Fettzellen dauerhaft anwächst, sind i.a. nur wenige (1 bis 3) Unterspritzungen notwendig.

Je nach Form und Tiefe der Falten werden eine oder mehrere Milliliter der gewählten Substanz mit feinen Injektionsnadeln in die Haut eingebracht. Die Falte wird auf diese Weise angehoben und geglättet.

Der behandelte Hautbereich weist lediglich leichte Rötungen und Schwellungen auf, die bald wieder verschwunden sind. Auf sportliche Aktivitäten und Sonnenbäder sollte man allerdings für 1 Woche verzichten.