Brustwarzenkorrektur

Schlupfwarzenkorrektur

Ein besonderes Problem stellen die sogenannten Schlupfwarzen dar. Hier handelt es sich um eingezogene Brustwarzen. Ursache sind genetisch bedingte zu kurze Bindegewebsfasern, die die Milchkanäle zur Brustwarze begleiten. Um Abhilfe zu schaffen, müssen diese durchtrennt werden. Die Stillfähigkeit geht dann allerdings verloren, weshalb sich Patientinnen mit einer geringen Ausprägung der Schlupfwarzen vor der Korrektur überlegen sollten, ob sie einen Kinderwunsch haben und wenn ja, ob sie dann stillen möchten. Bei erheblicher Ausprägung stellt sich diese Frage nicht, da die Schlupfwarze selbst ja häufig die Ursache für Stillunfähigkeit ist.

Brustwarzenlifting

Gelegentlich können auch die Brustwarzen genetisch bedingt isoliert nach unten gerichtet sein. Dieses wird durch ein Lifting der Brustwarzen korrigiert. Dabei wird ein Teil der Haut mikrochirurgisch oberhalb der Brustwarzen entfernt. Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass sowohl die Stillfähigkeit als auch die Gefühlswelt der Brustwarze vollständig erhalten bleiben.

In der Regel dauern beide Eingriffe jeweils eine Stunde und werden unter moderner Vollnarkose durchgeführt. Nach einem teilstationären Aufenthalt dürfen Sie die Klinik in Begleitung noch am OP-Tag verlassen. Wichtig ist, anschließend für die Dauer von 6 Wochen einen stützenden BH zu tragen und 6 Wochen auf Sport, Baden und Sauna zu verzichten.